Mikrowellenbestrahlug bei SinusitisDie heilende Wirkung der Wärme wird seit den ältesten Anfängen der Heilkunst genutzt. Heute kann der Therapeut mit Hilfe der modernen Technik die Wärme gezielt am Ort der Not endogen entstehen lassen.
Als einzige wärmetherapeutische physikalische Behandlungsmethode ist die Mikrowelle (MW) mit ihrer kurzen Wellenlänge von 12,25 cm und Spezialstrahlern auch in der Tiefe wirksam und damit im HNO-Bereich gezielt einsetzbar. Sie ist aufgrund ihres Wirkungsmechanismus dazu prädestiniert, im Bereich des Gesichtsschädels mit seinen schlecht belüfteten und oft unzureichend durchbluteten Höhlen Durchblutung und Stoffwechsel anzuregen, Entzündungsprozesse aufzulösen und Resorption von Ergüssen zu fördern. Dabei vermag sie, dank der Zielgenauigkeit ihrer Kontaktstrahler, auf sehr engem Raum begrenzte Krankheitsprozesse unter größtmöglicher Schonung und Aussparung empfindlicher Nachbarorgane zu erfassen und zu heilen.
Sicherheit der MW-Therapie im Gesichtsbereich wird durch Abschirmung der gegen Erwärmung empfindlichen Augenlinsen durch eine spezielle Schutzbrille gewährleistet. |